Mennonitische Jugendkommission der Schweiz
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Neben dem Thailand-Lager bot die MJKS diesen Sommer drei weitere Aktivitäten an:
Der MJKS-Sommer startete mit der Sommerparty, die dieses Jahr im Schänzli stattfand. Unter dem Titel «C’est chic!» veranstaltete die dortige JG einen Edelabend, für den rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen (Menno-)Schweiz ins Baselbiet reisten. Nebst erlesenen Speisen und feinen Drinks, gab es einen Tanzkurs, eine Einführung in die Welt des Knigge, eine Casino-Ecke, ein Meerschweinchen-Rennen und natürlich fand auch das EM-Spiel des Abends Platz. Bei einer Auktion zum Abschluss, versteigerten alle anwesenden JGs zwei Erlebnisse, die von den anderen JGs gekauft werden konnten. Damit wirkt die Sommerparty hoffentlich noch weit über den eigentlichen Anlass hinaus verbindend.
13 Teilnehmer sind wenig, aber sie sind es Wert, ein Lager stattfinden zu lassen. Das sagte sich das Vorbereitungsteam des Teenagerlagers Caleido 2008, als der Gedanke im Raum stand, das legendäre Lager nach 17 Jahren mangels Teilnehmer abzusagen.
So ging das Caleido noch einmal über die Bühne, dieses Jahr in La Chaux-d’Abel im Berner Jura. Auf dem Programm standen abenteuerliche Aktivitäten wie Golfen, Nachtspiele, Rugby ohne Regeln, Überfälle und Seifenkisten fahren. Einer der vielen Höhepunkte war dabei die zweitätige Wanderung, wie auch Luca Widmer aus Kirchlindach meint: «Am Morgen des ersten Tages regnete es zwar, aber die Stimmung war trotzdem gut. In Saignelégier baden, im Patûratte übernachten und wieder zurück ins Chaux-d'Abel. Zum Schluss gab es, nach Endspurt im Chaux-d'Abel ein (oder zwei) wohlverdiente Glacés.» Tiefgang garantierte das Lagerthema «Schöpfung». Unter dem Titel «Du bist verantwortlich!» konnten die Teilnehmenden lernen, was es heisst, verantwortungsvoll mit Gottes Kreationen umzugehen und der Umwelt, den Mitmenschen und sich selbst mit Respekt zu begegnen. In Kleingruppen überlegten sich Teilnehmer und Leiter jeden Tag, wie sie das Gehörte in ihrem Alltag konkret umsetzen könnten. Neben Abenteuer und Tiefgang war Gemeinschaft ein zentrales Element des Lagers. Die überschaubare Teilnehmerzahl ermöglichte es allen, sich intensiv auf die anderen einzulassen. So entstand eine «unglaublich wertvolle und schöne Gemeinschaft», wie Jonas Widmer aus dem Leitungsteam beschreibt. Die Zusammengehörigkeit und das Gruppengefühl hätten sich seiner Meinung nach in diesem Caleido so stark wie noch selten entwickelt.
Dass es sich gelohnt hat, das Lager durchzuführen zeigen die Reaktionen der Teilnehmer. So schreibt Pierre Gerber aus La Pâturatte beispielsweise: «Also, für mich war das Caleido das beste Erlebnis vom Jahr 2008. Wir waren eine super Gruppe und haben uns daher sehr gut vertragen. Es war einfach der Hammer. Solche Erlebnisse sollte es öfter geben». Und Samuel Eisinger meint: «Für mich war dies eines der besten Lager an dem ich bisher teilgenommen habe: Die Leute waren alle sehr toll und es war eine ganz speziell gute Atmosphäre in der Gruppe zu spüren. Ich bedanke mich bei allen Leiter für dieses geniale Lager.»
Am 19. Juli 2008 war es soweit. 47 Kinder und 13 Leiter trafen sich am Bahnhof in Thun. Das Saanenmöserlager 08 konnte beginnen.
Die Schöpfung war das diesjährige Thema. Dabei war Kreativität gefragt. Jeden Tag sahen wir uns ein Tag der Schöpfung genauer an. Zuerst durften alle gemeinsam der Andachtseinstieg mit einem kleinen Film geniessen. Dann ging es ab in kleinere Altersgruppen wo die Andacht vertieft wurde.
Mit dem Tageseinstieg nach dem Aufwecken hatten wir Zeit Jesus besser kennenzulernen. Wir sahen, dass es ein Mensch war wie wir und trotzdem anders.
Das Lager war mit vielen Erlebnissen geprägt. Von Postenläufe über Zoospiel, Wasserschlacht, unzählige Fussball oder Tischtennis matsche, einer Jagt auf einen fremden Dieb bis zum bunt Abend. Um nur einige zu nennen.
Als Leiterteam möchten wir Gott danken für seine Führung. Wir danken ihm, dass er uns in all den Aktivitäten bewahrt hat. Wir danken Gott, dass er die Kinder im Alltag begleitet und ihnen im Glauben weiterhin starke Wurzeln wachsen lässt.
Simon Rindlisbacher (Präsident MJKS) und
Jan Muggli (Leiter Saanenmöser)
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